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Google Tipps und Tricks Internetwissen

13. April 2011

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Liebe Leserin, lieber Leser,
etwa 90% aller Suchanfragen in Deutschland werden über Google abgewickelt. Google ist hierzulande die unbestrittene Nummer eins in Sachen Internet-­Recherchen. Daran haben auch die aufkeimenden Datenschutzbeden-­ ken in letzter Zeit nicht viel ändern können – bislang.
Aber wer nur einfach einen Suchbegriff in die Suchmaschine eingibt und auf möglichst passende Treffer hofft, ist sozusagen selbst schuld. Denn Google bietet eine Reihe interes-­ santer, sehr nützlicher Extras an. Wer sie zu nutzen weiß, be-­ kommt bessere Ergebnisse präsentiert, reduzierte Trefferlisten – und findet damit schneller, wonach er sucht.
Google hat aber auch zahlreiche Extradienste im Angebot, die ebenfalls sehr nützlich sein können. Wer weiß zum Beispiel schon, dass die Bildersuche von Google auf Wunsch gezielt nur Gesichter aus dem Internet pickt? Oder dass Google auch Maße oder Wäh-­ rungen umrechnen kann? Oder dass sich Google auch wunderbar als Lexikon nutzen lässt? Die Möglichkeiten sind endlos. Die wich-­ tigsten und besten stelle ich Ihnen in diesem eBook vor.
Last not least gibt es auch nützliche Google-­Software, etwa die Google-­Toolbar, Google Earth oder nun sogar einen eigenen Brow-­ ser, Google Chrome. Auch dafür haben wir ein paar nützliche Tipps
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zusammengetragen, teilweise geheime Funktionen und Optionen, die Ihnen ganz sicher gefallen werden.
So, nun möchte ich Ihnen aber erst mal viel Spaß bei Lektüre wünschen. Sie werden staunen, was Google alles kann – wenn man nur weiß, wie man das aus der Suchmaschine rauskitzelt.
Herzlich,
PS: Natürlich bin ich auf Ihr Feedback angewiesen. Scheuen Sie sich also nicht, Lob und Kritik loszuwerden. Schreiben Sie mir ein-­ fach eine E-­Mail. Auch, wenn Sie Themenwünsche haben sollten. Ich freue mich darauf: kontakt@schieb-­report.de
PPS: Wenn Sie konkrete Fragen, Anregungen oder Anliegen haben, zögern Sie bitte nicht, das exklusiv für Leser des Reports ein-­ gerichtete Forum zu besuchen. Dort können Sie diskutieren – oder Fragen stellen.
»Schneller und besser suchen mit Google
Ich weiß: Neben Google gibt es noch andere Suchmaschi-­ nen. Die Suchdienste von Web.de, Yahoo, Windows Live und wie sie alle heißen liefern sicherlich auch gute Suchergebnis-­ se.
Aber mal ehrlich: So viele nützliche Zusatzdienste, geheime Suchkommandos und Spielereien wie Google bietet keine der Alternativen. Oft sind’s einfach die kleinen Dinge, die an Google faszinieren -­ die aber kaum jemand kennt. Oder wussten Sie zum Beispiel, dass man Google-­Ergebnisse auch nach Datum sortieren kann, wie man gezielt nach Porträts sucht oder ganz schnell Pfund in Meilen umrechnet? Um nur einige Beispiele zu nennen. Welche Hammertipps zu Google Sie noch kennen sollten und die ich Ihnen auf keinen Fall vorenthalten möchte, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.
Was gibt es nicht alles für Tools, Extraprogramme und Um-­ wege, um die Uhrzeit in Städten rund um den Globus anzu-­ zeigen. Alles überflüssig. Verwenden Sie doch einfach das Google-­Suchfeld als Weltzeituhr.
Wieviel Uhr ist es gerade in Hong
Kong? Google kennt die Uhrzeit
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Wichtig dabei: Da der Weltzeit-­Trick leider noch nicht mit der deutschen Google-­Seite klappt, müssen Sie zunächst auf die englische Google-­Seite http://www.google.com. Danach ins Suchfeld den Begriff time (englisch für Zeit) und dahinter die gesuchte Stadt eingeben. Für aktuelle Zeit in Sydney zum Beispiel
Ganz oben in der Trefferliste erscheint die aktuelle Ortszeit. Ein kleiner Gag am
Rande: Selbst auf dem kleinen Wecker links neben der Zeit-­ angabe zeigen Stunden-­ und Minutenzeiger die richtige Uhr-­ zeit.
Was auch funktioniert: Wenn Sie statt einer Stadt ein Land angeben, erscheinen die Uhrzeiten der wichtigsten Städte. Die Eingabe
verrät beispielweise die Uhrzeiten der wichtigsten Städte und Provinzen wie Newfoundland, Halifax, Winnipeg, Regine, Edmonton oder Vancouver.
time Sydney
time Canada
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Googles geheime
Spezialsuchmaschinen
Eigentlich ist es Google egal, was es im Web findet. Die Suchmaschine spuckt alles aus, was in der Datenbank zu finden ist. Und das ist in den meisten Fällen auch gut so -­ aber nicht immer. Oft bin ich auf der Suche nach Spezialin-­ formationen -­ etwa über Linux-­ oder Apple-­Rechner -­ und kann überflüssige Treffer nicht gebrauchen. Genau für diese Fälle hat Google Spezialsuchmaschinen für wichtige Themen wie Linux, Apple oder Microsoft gebaut.
Leider sind die Spezialsuchen gut versteckt. Gefunden habe ich sie auf der Seite www.google.de/options/specialsearches.html. Hier gibt es zum Beispiel eine Spezialsuchmaschine nur für Webseiten rund um MICROSOFT. Wenn ich hier zum Beispiel das Stich-­ wort
eingebe, kann ich sicher sein, dass nur Treffer für Microsofts E-­Mail-­Programme auftauchen.
E-­Mail
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Mein zusätzlicher Geheimtipp: Damit in der Trefferliste auch deutsche Webseiten auftauchen, müssen Sie -­ nach der ers-­ ten Suche -­ die Adresszeile um den Zusatz &HL=DE ergän-­ zen. Das sieht dann zum Beispiel so aus:
http://www.google.com/microsoft?q=E-­
Mail&hq=microsoft&btnG=Google+Search&hl=de
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Nur 10 Treffer pro Seite? So zeigt
Google auf jeder Seite sogar 100 Er-­
gebnisse
So kennt man Google seit Jahren: In der Trefferliste werden pro Seite nur zehn Suchergebnisse angezeigt. Das bedeutet viel Klickarbeit. Denn wer sich nicht mit den Ergebnissen der ersten Seiten zufrieden gibt (oft liegen die wahren Schätze auf Seite 2, 3 oder 4), muss sich erst mühsam durch die Sei-­
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ten klicken. Das muss nicht sein. Mit folgendem Trick zeigt Google pro Seite gleich 100 Treffer. So geht’s:
1. Klicken Sie rechts neben dem Einga-­ befeld auf EINSTELLUNGEN.
2. Auf der nächsten Seite blättern Sie nach unten und wählen im Feld AN-­ ZAHL DER ERGEBNISSE den
Eintrag 100.
3. Bestätigen Sie die Änderungen mit einem Klick auf EINSTELLUNGEN SPEICHERN. Jetzt präsentiert Google bereits auf der ersten Seite die besten 100 Treffer.
Mittlerweile hat man sich daran gewöhnt, dass jede Websei-­ te über eine eigene Suchfunktion verfügt. Leider stoße ich beim Surfen aber noch immer auf Seiten, auf denen weit und breit keine Suche zu finden ist. Lange Zeit habe ich mich darüber geärgert -­ bis ich dank Google eine Möglichkeit ge-­ funden habe, trotz fehlender Suchfunktion eine Webseite zu durchforsten. Und zwar genau eine Website.
Mit folgendem Trick können Sie Google so „umprogrammie-­ ren“, dass nicht das gesamte Internet, sondern gezielt be-­ stimmte Websites durchsucht werden. So geht’s: Zunächst wie gewohnt die Suchbegriffe eingeben und zum Schluss das Kürzel SITE: sowie die Internetadresse der zu durchsuchen-­
Bitte nur hier suchen: Gezielt bestimm-­
te Webseiten durchforsten
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den Seite ergänzen. Ein Beispiel: Wenn Sie nur die Webseite www.schieb.de nach dem Stichwort „OpenOffice“ durchsu-­ chen möchten, lautet der geheime Suchbefehl:
Mit der Ergänzung SITE:WWW.SCHIEB.DE sorgen Sie dafür, dass nur Ergebnisse von dieser Webseite und keiner anderen angezeigt werden. Ich verwende den Trick auch gerne, wenn eine Webseite zwar über eine eigene Suchfunktion verfügt, die Ergebnisse mich aber nicht überzeugen. Die seitenbezo-­ gene Google-­Suche liefert meist bessere Treffer.
Die Situation kennen Sie sicherlich: Sie suchen alle berühm-­ ten Formel-­1-­Rennfahrer, kommen aber partout nicht auf alle wichtigen Namen. Oder Sie brauchen eine möglichst komplette Lister aller Auto-­Hersteller, aller Fluglinien oder aller weltweiten Währungen. Für solche Fälle habe ich eine versteckte Spezialseite gefunden.
OpenOffice site:www.schieb.de
Wie heißen nochmal die berühmtesten
Rennfahrer? Google Sets hilft auf die
Sprünge.
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Unter der Adresse labs.google.com/sets hilft Google beim Vervollständigen von Listen auf die Sprünge. Sinnvoll ist die Set-­Suche im-­ mer dann, wenn einem nur ein, zwei Rennfahrer oder Fluglinien einfallen. Geben Sie in das Formular die ersten zwei drei Namen ein -­ etwa MI-­
CHAEL SCHUMACHER und DAMON HILL -­ und klicken auf LAR-­ GE SET. Und siehe da: Google weiß genau, an welcher Liste Sie gerade basteln und zeigt eine Übersicht berühmter Renn-­ fahrer. Das funktioniert mit fast allen Themenbereichen, zum Beispiel auch mit Gartenpflanzen, Handyherstellern, Gebir-­ gen, Flüssen, Wissenschaftlern oder Politikern.
Im Jahr 2000 wurde das US-­amerikanische LIFE-­Magazin eingestellt. Eigentlich schade, denn damit wanderten auch rund zehn Millionen historische Fotos ins Archiv. Aber nicht für immer. Denn dank Google können Sie jetzt das komplet-­ te Archiv durchforsten und teils atemberaubende Bilder aus vergangen Tagen genießen. Und das kostenlos und in einer Top-­Qualität.
Die fantastische Bildersammlung finden Sie über die eigens eingerichtete Seite images.google.com/hosted/life. Die Auf-­
Zehn Millionen historische Fotos
aus dem LIFE-­Magazin aufspüren
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nahmen reichen von den 1860er bis zu den 1970er Jahren. Auf der Startseite gibt es eine Auswahl der besten Fotos, sortiert nach Datum oder Rubriken wie Personen, Orten und Ereignissen. Sehr interessant sind zum Beispiel Bilder von Ludwig Erhard, Berlin oder den Olympischen Winterspielen 1972.
Übrigens: Das Life-­Bildarchiv können Sie auch über die nor-­ male Google-­Bildersuche durchforsten. Sie müssen nur ans Ende der Suchanfrage den Zusatz SOURCE:LIFE ergänzen. Für historische Fotos der Weltraumbehörde NASA lautet die Suchanfrage zum Beispiel
NASA source:life
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Gezielt auf der englischen
google.com-­Seite suchen
Google gibt sich alle Mühe, damit man von Deutschland und
anderen Ländern aus nicht auf der amerikanische Google-­ Seite landet. Erkennt Google zum Beispiel, dass die Seite von Deutschland aus aufgerufen wird, werden Sie automa-­ tisch auf die deutsche Google-­Startseite umgeleitet -­ selbst wenn die Originaladresse www.google.com eingegeben wur-­ de. Das finde ich in den meisten Fällen recht praktisch. Mi-­ tunter ist die automatische Umleitung aber unerwünscht, zum Beispiel wenn aktuelle Nachrichten aus den US-­ amerikanischen Medien angezeigt werden sollen. Wer mit dem Original suchen möchte, muss zu folgendem Trick grei-­ fen.
Um die automatische Umlei-­ tung zu deaktivieren, besu-­ chen Sie Google über die Ad-­
resse www.google.com/ncr. Das Kürzel „ncr“ steht für „no country redirection“ (Keine Länder-­Umleitung) und sorgt da-­ für, dass wirklich die US-­Seite von Google erscheint. Nichts anderes macht übrigens der Link GOOGLE.COM IN ENGLISH unten rechts auf der deutschen Google-­Startseite.
Wie viele Seiten im Google-­Index sind, kann niemand genau sagen. Mehrere Milliarden sind es auf jeden Fall. Und täglich
Alles so neu hier: Welche Seiten sind
frisch im Google-­Index?
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kommen tausende neue hinzu. Welche ganz frisch im Index sind, lässt sich mit einem Trick sogar herausfinden.
Im Web habe ich einen Onlinedienst gefunden, mit dem Sie nur Google-­Seiten ausgeben können, die in den letzten Ta-­ gen neu in den Index aufgenommen oder aktualisiert wur-­ den.
Am einfachsten geht das über die Web-­ seite www.researchbuzz.org/wp/tools/goofresh . Hier gibt’s ein fertiges Formular für die schnelle Suche nach „frischen“ Google-­
Seiten. Geben Sie einfach wie gewohnt den Suchbegriff ein, und wählen Sie anschließend das Zeitfenster aus, etwa TO-­ DAY für alle heute aufgenommenen Webseiten. Ein Klick auf GET THE FRESH STUFF spuckt das Ergebnis aus.
Das Ganze funktioniert übrigens auch ohne das GooFresh-­ Formular. Denn der Onlineservice verwendet nichts anderes als den DATERANGE-­Befehl der normalen Google-­Suche. Im Suchfeld steht dann zum Beispiel
Mit dem DATERANGE-­Befehl können Sie das Zeitfenster im Julianischen Format auch direkt auf der Google-­Seite einge-­ ben. Leider verwendet Google nicht das klassisches Datums-­ format, sondern das Julianische Datum. Die Zahlen geben die Zeit in Tagen an, die seit dem 1. Januar 4713 vor Chris-­
schieb daterange:2454870-­2454878
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tus vergangen sind. Ein Beispiel: Der 1. Dezember 2009 ent-­ spricht dem Julianischen Datum 2455167.
Meine Empfehlung: Verwenden Sie zum Umrechnen den er Datumskonverter auf der Seite www.heinrichbernd.de/calendar/index_html?mode=g. Damit können Sie im Handumdrehen jedes Datum ins Julianische Format umwandeln. Wem das zu kompliziert ist, der sollte sich den nächsten Tipp anschauen.
Mit dem DATERANGE-­Filter (siehe vorherigen Tipp) können Sie die Trefferliste auf Seiten eingrenzen, die in einem ganz bestimmten Zeitraum neu in die Suchmaschine aufgenom-­ men wurden. Viel wichtiger ist aber oft die Information, wann eine Seite aktualisiert wurde. Wenn Sie Ihre Suche nur auf frische und aktualisierte Treffer eingrenzen möchten, können Sie das geheime Datumsfeld einblenden.
Und das geht so: Zunächst führen Sie mit Google eine nor-­ male Suche durch, so wie Sie es sonst auch machen. An-­ schließend gehen Sie in Adresszeile des Browsers und fügen ans Ende der automatisch erzeugten Google-­Adresse folgen-­ den Zusatz anhängen:
Das versteckte Datumsfeld einblenden
&as_qdr=d
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Mit der (¢)-­Taste laden Sie die Seite neu. Das Ergebnis: Rechts neben dem Suchfeld erscheint eine neue Dropdown-­ Liste mit Altersangaben. Über den Filter können Sie bestim-­ men, wie alt die Webseiten maximal sein dürfen. Eine sehr wertvolle Zusatzfunktion, die Google bislang noch nicht be-­ kannt gemacht hat.
Für die Recherche nach Fremdwörtern oder Fachbegriffen habe ich lange Zeit nur das kostenlose Onlinelexikon Wikipe-­ dia genutzt. Bis ich auf einen geheimen Google-­Befehl ge-­ stoßen bin, der Wikipedia Konkurrenz macht.
Mit einer speziellen Suchabfrage funktioniert Google wie ein Onlinelexikon: Geben Sie ins Suchfeld den Begriff DEFINE: sowie den gewünschten Suchbegriff ein, zum Beispiel
Statt der üblichen Trefferliste erscheint eine Übersicht aller Wortdefinition im Web. Darunter sind an erster Stelle meist passende Wikipedia-­Artikel, oft aber auch interessante Alter-­
Was Wikipedia kann, kann Google
schon lange -­ Google als Lexikon nut-­
zen
define: Virus
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nativen aus anderen Lexika, Glossars oder Wortverzeichnis-­ sen.
Alternativ hierzu können Sie auch erst den Suchbegriff und dahinter das Schlagwort DEFINITION eingeben, also
Dann gibt es allerdings keine üppige Liste, sondern nur einen einzigen Treffer.
Nicht nur als Lexikon macht Google eine gute Figur. Auch Fakten wie Geburtstage von Persönlichkeiten oder die Ein-­ wohnerzahl großer Städte hat Google parat. Fragen Sie Google einfach nach den Fakten wie
Virus Definition
Geburtstage und weitere Fakten ab-­
fragen
Einwohnerzahl von Berlin
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oder
oder
Geburtstag von Albert Einstein
Geburtsort von Elvis Presley
Die richtige Antwort plus Quellenangabe steht promi-­ nent an erster Stelle. Über
den Link WEITERE QUELLEN gibt es eine Übersicht weiterer Quellen.
Eigentlich ist Google bei den Suchbegriffen penibel. Gesucht
wird nur das, was auch tatsächlich ins Suchfeld eingegeben wurde. Viel praktischer wäre es, wenn Google auch Synony-­ me berücksichtigen und beispielsweise beim Suchwort „Fahr-­ rad“ automatisch auch „Velo“ und andere sinnverwandte Be-­ griffe findet. Das geht tatsächlich.
Bei Google gibt es eine verstecke Synonymsuche. Wenn Sie vor den Suchbegriff eine Tilde (~) setzen, werden auch alle bedeutungsgleichen Begriffe in die Suche einbezogen. Die Suche
So findet Google auch Synonyme und
sinnverwandte Begriffe
~Fahrrad
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findet dann zum Beispiel auch Seiten, die das Synonym „Ve-­ lo“ enthalten.
Wichtig ist, dass die Tilde ohne Leerzeichen direkt vor das Suchwort eingeben wird. Die Tilde wird übrigens über die Tastenkombination (Alt_Gr)+(+) eingeben;; auf dem Mac-­ Rechner mit (alt)+(n).
Dass es bei Google auch eine Bildersuche gibt, wissen Sie sicherlich. Wussten Sie aber auch, dass Sie über die Bilder-­ suche auch gezielt nach Porträts forschen können, zum Bei-­ spiel nach Sportlern, Politikern, Schauspielern und anderen Berühmtheiten?
Für die Porträtsuche geben Sie in der Bildersuche von Goog-­ le (images.google.de) wie gewohnt das Stichwort zur ge-­ suchten Person ein, zum Beispiel
Wie erwartet erscheinen in der Trefferliste alle Bilder rund um Bill Gates. Darunter sind aber auch Fotos, die nur ent-­ fernt etwas mit dem Microsoft-­Gründer zu tun haben oder ihn nur aus der Ferne zeigen.
Und jetzt kommt’s: Um aus-­ schließlich Nahaufnahmen und Porträts von Bill Gates
Wie sieht eigentlich Bill Gates aus? Mit
Google nach Portraits und Gesichtern
suchen
Bill Gates.
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anzuzeigen, wählen Sie aus dem Listenfeld in der blauen Zeile den Eintrag GESICHTER. Jetzt zeigt Google ausschließ-­ lich Porträts von Bill Gates. Übrigens: Der Trick funktioniert auch sehr gut bei Freunden, Familienmitgliedern oder Ar-­ beitskollegen. Einfach mal ausprobieren.
Gehen Sie auch so gerne ins Kino wie ich? Dann haben Sie
sich sicherlich auch schon oft darüber geärgert, dass die Webseiten der Kinos oft unübersichtlich und unerträglich langsam sind. Vergessen Sie die Kino-­Webseiten. Das ak-­ tuelle Kinoprogramm vor Ort finden Sie mit Google viel schneller .
Welcher Film läuft heute Abend im Ki-­
no am Hauptbahnhof? Frag‘ doch
Google
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Google hat unter der Adresse www.google.com/movies?hl=de eine eigene Spezialsuche für Kinofans eingerichtet. Hier finden Sie in Windeseile das ak-­ tuelle Kinoprogramm in Ihrer Stadt. Einfach ins Feld STADT ODER POSTLEITZAHL den Wohnort eingeben -­ etwa DRESDEN -­ und die (¢)-­Taste drücken.
Es erscheint eine Übersicht aller Kinos der Stadt mit allen dort laufenden Filme, der Laufzeit, Altersfreigabe und sogar Wertungen anderer Kinobesucher. Ein toller Service -­ da können viele lokalen Webseiten der Kinobetreiber einpacken.
Übrigens: Googles Kinoseite er-­ reichen Sie auch, indem Sie auf der normalen Google-­Seite ins Suchfeld den Suchbegriffe KINO-­
PROGRAMM eingeben und (¢) drücken.
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Google Music weiß alles über Heino,
die Rolling Stones, AC/DC und wie sie
alle heißen
Ich geb’s ja zu: Musikwissen ist nicht meine Stärke. Spontan fallen mir zwar die wichtigsten Alben der Rolling Stones, der Beatles oder von U2 ein. Wenn’s in die Details geht -­ etwa die Titel von Madonnas Album CONFESSIONS ON A DANCE FLOOR -­ wird’s schon schwieriger. Macht aber nichts, denn wozu gibt es Google. Mit einem speziellen Suchwort ent-­ puppt sich die Suchmaschine als wahrer Musikexperte.
Leider hat Google die Musiksuche versteckt. Um Google das Musikwissen zu entlocken, geben Sie das Suchwort MUSIC: sowie den Namen des Interpreten ein, zum Beispiel
Und siehe da: Statt der Standard-­Suchergebnisse erscheint eine nach Artisten, Alben und Songs sortierte Musikliste.
music:Madonna
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Richtig ausführlich wird’s bei einem Klick auf den Interpreten, zum Beispiel auf MADONNA. Damit verrät Google alle
veröffentlichten Alben. Noch besser ist die Übersicht SHOW ALL TRACKS, die sämtliche Alben inklusive Titelliste zeigt. Ein weiterer Klick auf den Titel verrät sogar Liedtexte, Spiel-­ dauer und viele weitere Informationen. Für Musikfans ein wahrer Leckerbissen.
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Den Google-­Entwicklern über die
Schulter schauen
Die Google-­Entwickler werden nicht müde, die Suchmaschine immer weiter zu verbessern. Sie feilen praktisch rund um die Uhr an neuen Funktion oder Spezialsuchen. Ob die Entwick-­ lungen aus den Google-­Labors tatsächlich einmal das Licht der Internetwelt erblicken, lässt sich nie genau sagen. Sicher ist aber, dass Sie den Entwicklern während der Arbeit zus-­ chauen und die ersten Prototypen neuer Funktionen bereits vorab testen können.
Die Eintrittskarte ins Google-­Labor gibt’s über die Webseite www.google.com/experimental. Hier können Sie schon heute die Entwicklungen von morgen testen, zum Beispiel alterna-­
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tive Ergebnislisten oder neue Tastenkürzel (Keyboard Short-­ cuts) zum schnellen Navigieren durch die Trefferliste.
Zunächst müssen Sie mit einem Klick auf JOIN THIS EXPERI-­ MENT (An diesem Experiment teilnehmen) die Testfunktion aktivieren. Danach können Sie die neuen Funktionen auf Herz und Nieren ausprobieren. Beim Experiment KEYBOARD SHORTCUTS erscheint zum Beispiel vor jedem Suchergebnis ein schwarzer Pfeil, der mit den Tasten (J) und (K) durch die Liste bewegt werden kann. Mit der (¢)-­Taste wird die so markierte Seite geöffnet.
Wenn Sie das Experiment be-­ enden und wieder mit normalen Google-­Funktionen arbeiten möchten, rufen Sie die Google-­ Labs-­Seite erneut auf und kli-­
cken auf die Schaltfläche LEAVE (Verlassen).
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Google is watching you: Wie Google
Ihre Suchaktivitäten verfolgt
Manchmal ist es schon beängstigend, was Google alles weiß
und mitbekommt. Fast durch Zufall habe ich in meinem Google-­Konto das GOOGLE WEBPROTOKOLL gefunden -­ und Erstaunliches entdeckt.
Im Webprotokoll verfolgt Google sämtliche Suchaktivitäten. Hier wird genau festgehalten, welche Webseite wann be-­ sucht oder mit welchen Suchbegriffen die Suchmaschine ge-­ füttert wurde. Wie in einem Logbuch ist jede Aktion mit Da-­ tum und Uhrzeit im Webprotokoll festgehalten. Betroffen sind alle Anwender, die über ein Google-­Konto -­ etwa für Google Mail oder Text & Tabellen -­ verfügen. Protokolliert wird immer dann, wenn man mit seinem Google-­Konto an-­ gemeldet ist.
Sie möchten wissen, was Google al-­
les festgehalten hat? Dann melden Sie sich bei Ihrem Google-­Konto an und klicken auf MEIN
KONTO sowie WEBPROTOKOLL. Sie werden sehen: Google entgeht fast nichts. In der Webhistory sind nicht nur alle Suchanfragen der letzten Tage und Wochen, bei Bildersu-­ chen sogar die angeklickten Fotos sichtbar;; über den Link TRENDS gibt es sogar Top-­10-­Listen der meistbesuchten Webseiten oder besonders häufig geklickter Links, Google-­ Werbungen oder Videos.
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Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mir geht das eindeu-­ tig zu weit. Zum Glück lässt sich die Protokollierung abschal-­ ten. Hierzu klicken Sie auf ELEMENTE ENTFERNEN und an-­ schließend auf GESAMTES WEBPROTOKOLL LÖSCHEN. Damit werden erst einmal alle alten Einträge aus dem Logbuch ge-­ löscht. Damit keine neuen hinzukommen, klicken Sie in der linken Spalte auf PAUSIEREN.
Googles Protokollwahn ist damit gestoppt. Erst wenn Sie wieder auf FORTSETZEN klicken,
wird das Logbuch wieder mit Daten gefüttert. Aber wer will das schon?
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Per Tastendruck ins Google-­Suchfeld
des Browsers springen
Gut, dass es im Browser oben rechts das Suchfeld gibt. Da-­ mit können Sie sich den Aufruf der Google-­Seite sparen und direkt eine Suche starten. Wem selbst der Klick ins Feld zu viel ist, kann das Eingabefeld auch per Tastenkombination erreichen.
Um beim Firefox, Safari und Internet Explorer ganz ohne Maus der Suchfeld zu erreichen, drücken Sie die Tastenkom-­ bination (Strg)+(E). Der Cursor wandert direkt in das Ein-­ gabefeld und wartet auf die Eingabe des Suchbegriffs. Beim Firefox klappt’s auch mit der Tastenkombination (Strg)+(K).
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Google Toolbar installiert? Dann weg
mit dem Suchfeld des Browsers
Sie haben den Internet Explorer mit der Google Toolbar auf-­ gerüstet? Dann haben Sie im Browser jetzt zwei Suchfelder: das Standardsuchfeld oben rechts und die Suche der Google Toolbar. Doppelt gemoppelt hält aber nicht besser. Daher können alle Google-­Toolbar-­Nutzer die Original-­Suchleiste mit folgendem Trick ausblenden.
1. Starten Sie den Registrierungseditor von Windows, indem Sie die Tastenkom-­ bination (Windows-­Taste)+(R) drü-­ cken und den Befehl REGEDIT eingeben. Bestätigen Sie das Dialogfenster mit OK.
2. Wechseln Sie im Registrierungs-­ editor in den Ordner
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE \POLICIES\MICROSOFT
Achten Sie darauf, dass im linken Fenster der Ordner MICROSOFT markiert ist.
3. Rufen Sie den Befehl BEARBEITEN | NEU | SCHLÜSSEL auf, um einen neuen Unterordner einzurichten. Nennen Sie
den neuen Ordner INTERNET EXPLORER.
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4. Klicken Sie mit der rechten Maus-­ taste auf den neuen Ordner INTERNET EXPLORER, und rufen Sie erneut den Befehl NEU | SCHLÜSSEL auf. Nennen
Sie diesen Ordner INFODELIVERY.
5. Jetzt klicken Sie mit der rech-­ ten Maustaste auf den neuen Ord-­ ner INFODELIVERY und legen mit
dem Befehl NEU | SCHLÜSSEL einen Unterordner mit der Bezeichnung RESTRICTIONS ein.
6. Im letzten Schritt klicken Sie noch einmal mit der rechten Maustaste auf den neuen Ordner RESTRICTIONS und rufen aus dem Kontextmenü den Be-­
fehl NEU | DWORD-­WERT (32-­BIT) auf. Der neue Wert bekommt den Namen NOSEARCHBOX.
feld.
Jetzt müssen Sie nur noch doppelt auf NOSEARCHBOX klicken und den Wert 1 eintragen. Das war’s. Bei nächsten Mal startet der Internet Explorer ohne Such-­
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Diskretion im Suchfeld: Einzelne Such-­
anfragen aus dem Protokoll löschen
Ich weiß, wonach Sie zuletzt bei Google gesucht haben. Sie glauben mir nicht? Dann ma-­ chen Sie den Test: Klicken Sie auf der Google-­Startseite ins
Suchfeld, und drücken Sie die (1⁄4)-­Taste. Und siehe da: In einer alphabetisch sortierten Liste sind alle zuletzt eingege-­ benen Suchbegriffe aufgeführt. Bereits durchgeführte Such-­ vorgänge lassen sich so zwar rasch wiederholen. Das kann aber auch Nachteile haben. Denn anhand des Suchprotokolls können andere PC-­Nutzer sofort erkennen, wonach zuletzt gesucht wurde.
Zum Glück geht’s auch diskreter. Mit folgendem Trick schla-­ gen Sie dem Suchprotokoll ein Schnippchen und löschen ein-­ zelne Einträge. Das geht ganz einfach: Öffnen Sie die Such-­ feldliste, und markieren Sie mit den Pfeiltasten den Eintrag, der aus dem Protokoll verschwinden soll. Jetzt müssen Sie nur noch die (Entf)-­Taste drücken, um den Eintrag aus dem Protokoll verschwinden zu lassen.
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Wenn Sie es noch privater wünschen, können Sie auch das gesamte Protokoll löschen und die Protokollfunktion komp-­ lett ausschalten:
1. Rufen Sie den Befehl EXTRAS | INTERNETOPTIONEN auf.
2. Klicken Sie auf LÖSCHEN und FORMULARE LÖSCHEN, um alle bislang gespeicherten Formu-­
lardaten (darunter zählt auch das Google-­ Suchprotokoll) zu löschen.
3. Klicken Sie auf SCHLIEßEN, und wechseln Sie ins Register INHALTE. Hier klicken Sie im Bereich AUTO-­ VERVOLLSTÄNDIGEN auf EINSTELLUNGEN.
4. Entfernen Sie das Häkchen vor FORMULARE, und schließen Sie die Fenster mit OK.
Ab sofort ist Schluss mit der Protokollierung der Google-­ Suchbegriffe. Leider werden
damit auch keine Formulareingaben auf anderen Webseiten gespeichert. Was aber nicht unbedingt ein Nachteil sein muss -­ auch hier kann mehr Diskretion nicht schaden.
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Es können auch ganz einfache blogs erstellt werden, wie hier New Telia UG .Dieser Blog handelt zum Beispiel über Internetfirmen ( New Telia Ug aus München ). Berichte über Abzocke usw. finden Sie dort auch.
Ab sofort werden alle Grafik-­ und Textwerbungen der Goog-­ le-­Adserver nicht mehr angezeigt. Das gilt nicht nur für die Google-­Seite selbst, sondern auch für Webseiten mit integ-­ rierter Google-­Reklame.
Einziger Haken an der Sache: Mitunter werden einige Seiten entstellt, da jetzt die Google-­Werbeblöcke fehlen. Wenn Sie wieder ohne Google-­Werbeblocker surfen möchte, müssen die ergänzten Zeilen nur aus der Hosts-­Datei entfernen.
Einen Taschenrechner benutze ich schon lange nicht mehr. Wozu auch, denn seit Google auch rechnen kann, ist der se-­ parate Rechner überflüssig.
Google als Taschenrechner nutzen
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Um mit Google zu rechnen, müs-­ sen Sie ins Suchfeld nur die Re-­ chenaufgabe eingeben und (¢) drücken -­ schon spuckt Google das
Ergebnis aus. Neben den Grundrechenarten beherrscht der Google-­Rechner auch die Prozentrechnung, das Wurzelzie-­ hen und sogar wissenschaftliche und trigonometrische Funk-­ tionen wie Sinus, Cosinus oder Logarithmus. Die folgende Tabelle zeigt, was der Google-­Rechner alles drauf hat.



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